Review zu: The Selection von Kiera Cass

Germany’s Next Topmodel trifft Der Bachelor und Hunger Games….oder auch nicht.

So wurde das Buch zumindest angepriesen.
Ja, ein Teil meines gigantischen Bookhauls aus meinem letzten Post (LINK), ist bereits bei mir eingetroffen. Ich werde, wenn der Rest angekommen ist Fotos posten!Ich habe The Selection in zwei Tagen durchgelesen, und das nur, weil ich an dem ersten Abend etwas vor hätte, sonst hätte ich es wohl in einer Nacht geschafft.

Aber zuerst, wie immer die Eckdaten:

The Selection von Kiera Cass (zu Deutsch: „Die Selektion„)

10507293

(Wie ihr seht, hat main Faible für schöne Cover wieder zugeschlagen :D)

Meine Version: Taschenbuch mit 327 Seiten.

Erschienen am 26. März 2013 bei HarperTeen

Zusammenfassung von Goodreads (übersetzt):

Für 35 Mädchen ist die Selektion die Chance ihres Lebens. Die Möglichkeit, dem Leben, das seit ihrer Geburt für sie vorbestimmt ist zu entkommen. In eine Welt von glitzernden Kleidern und kostbaren Juwelen einzutauchen. Im Palast zu leben und um das Herz des traumhaften Prinz Maxons zu kämpfen.
Aber für America Singer ist eine Auserwählte zu sein ein Alptraum. Es heißt ihrer geheimen Liebe mit Aspen, der eine Kaste unter ihr steht, den Rücken zuzudrehen. Ihr Zuhause zu verlassen um an einen wilden Wettbewerb um eine Krone, die sie nicht einmal will, teilzunehmen. In einem Palast zu leben, der dauernd von brutalen Rebellenattacken bedroht wird.

Dann trifft America Prinz Maxon. Langsam beginnt sie die Pläne, die sie für sich gesponnen hatte zu hinterfragen- und merkt, dass das Leben, von dem sie immer geträumt hatte vielleicht zu vergleichen ist, mit einer Zukunft, die sie sich nie hätte vorstellen können.

Mein Review:

Wie bereits gesagt habe ich das Buch verschlungen. Aber fangen wir doch ganz vorne an:
Die Namen, speziell, der Name des Hauptcharakters ist, tut mir leid, lächerlich. Aber total. Wie oft habe ich schon diese Erklärung „Meine Mutter wollte einen starken Namen für mich“-Blödsinn gehört? Dieser Patriotismus in Amerika ist echt nervig.
Noch dazu kommt der Nachname, Singer. Und ja, America ist von Beruf Sängerin. Einfallslos ist das einzige Wort, was mir dazu einfällt.
Das Gute ist: Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat geht es. Viele anderen Namen sind auch gewöhnungsbedürftig, aber lange nicht so schlimm, sondern eher interessant. Ich steh ja drauf, wenn Namen außergewöhnlich, aber nicht zu abgefahren sind. Gerade bei Dystopie-Büchern kommt das oft vor (Katniss, Cinder, Cress, etc.), deshalb fand ich die „normalen“ Namen wie Natalie in dem Buch etwas merkwürdig, aber sei es drum.
Als Charakter selber ist America okay. Sie hat eigentlich keine Lust auf die Selektion, was verständlich ist, da sie einen Freund hat. Ich mochte es, dass sie Maxon von Anfang an gesagt hat: „Ich will nichts von dir, aber wenn du nen Freund brauchst, helf ich dir.“ Das machte ihre Beziehung authentisch. Allerdings gab es einen Punkt, wo sich ihre Sicht plötzlich komplett geändert hat, was mich überrascht hat und schlecht nachzuvollziehen war. Da hätte ich mir doch etwas mehr Geradlinigkeit und Entwicklung gewünscht. Wenigstens war es keine Insta-Love.
Was den Schreibstiel angeht: Wir haben das typische erste Person und (gott sei dank) Vergangenheit, was meiner Meinung nach sehr flüssig zu lesen ist.
Etwas, was ich bei diesem Buch verstanden habe ist: Man muss keine gute Prosa haben, um ein gutes Buch zu haben, denn wer hier nach einem tollen Schreibstil sucht wird enttäuscht. Versteht mich nicht falsch, er ist nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Beziehungsweise: Ich würde sagen, er tut was er muss: Erzählt die Geschichte und das wars. Nichts auffälliges, wie bei The Night Circus oder Jane Eyre.

Dennoch habe ich das Buch echt genossen. Ich stehe nunmal einfach auf eine gute Liebesgeschichte mit Cinderella-Faktor, gepaart mit prachtvollen Kleidern und einem Palast mitsamt einem charmanten Prinzen. Was das angeht bin ich ein richtiges Mädchen!
Die Idee war interessant genug und der Subplot (zu Deutsch: Nebenhandlung) mit den Rebellen war erfrischend.
Was mich etwas irritiert hat war, dass der Wettbewerb irgendwie nicht richtig in Gang kam und nicht wirklich irgendwas wettbewerbs-mässiges veranstaltet wurde. Noch dazu war die Stimmung unter den Mädchen so gut und harmonisch, mit ein-zwei Ausnahmen, dass ich mir da echt mehr Stress und Intrigen gewünscht hätte. Trotzdem bin ich durch das Buch geflogen und kann es nicht abwarten das zweite „The Elite“ in die Finger zu bekommen, auch wenn ich gehört habe, dass es schlechter sein soll.

Meine Bewertung:

stern sternsternsternstern2

4 von 5 Sternen!

Das Buch gibt es übrigens schon auf Deutsch unter dem Titel „Selection“ vom Fischer Verlag!

Als nächstes könnt ihr euch auf ein Review von When Marnie was There freuen, dicht gefolgt von Delirium und Shades of Milk and Honey!

Schönen Feierabend!

Advertisements

Ein Gedanke zu “Review zu: The Selection von Kiera Cass

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s